Patrik Werner

Zertifizierter CE - Beauftragter ( TÜV Süd)

Mit der CE-Kennzeichnung erklärt der Hersteller, Inverkehrbringer oder EU-Bevollmächtigte gemäß EU-Verordnung 765/2008, „dass das Produkt den geltenden Anforderungen genügt, die in den Harmonisierungsrechtsvorschriften der Gemeinschaft über ihre Anbringung

                                       festgelegt sind.“

 


 

Warum einen Berater für Produktsicherheit / CE Kennzeichnung ?

„CE“: Eine Aufgabe im Unternehmen, die von den Verantwortlichen oft auf die leichte Schulter genommen wird. Aussagen wie „Wir bauen sichere Maschinen, denn es ist ja schließlich noch nie etwas passiert“, sind an der Tagesordnung. Wenn dann doch einmal etwas passiert, ist „guter Rat teuer“, weil die Versäumnisse der Vergangenheit den Hersteller einholen. Wer aber schafft die Vorrausetzungen, dass rechtskonforme Produkte das Werkstor verlassen. Das passiert nicht von allein und ist schon gar kein "Selbstgänger". Dazu gehört entsprechendes Fachwissen und eine geeignete Organisation. Verantwortlich für eine geeignete Organisation ist der Geschäftsinhaber . Dabei reicht es nicht aus, für diese häufig falsch als lästige Bürokratie empfundene Aufgabe einen Mitarbeiter zum CE-Beauftragten zu benennen. Der „CE-Verantwortliche“ muss auch über das entsprechende Fachwissen, die notwendige Erfahrung und ganz wichtig, über die entsprechenden Kompetenzen verfügen. Insbesondere an den Kompetenzen scheitert es dann aber oft.

Ein CE-Beauftragter ist ein Spezialist, der Ihr Team bereichert

 

Was macht eigentlich ein CE-Beauftragter?

Der CE-Koordinator besitzt auf der einen Seite den notwendigen Sachverstand für die technische Bewertung der Produkte und er besitzt auf der anderen Seite aber auch den rechtlichen Sachverstand in Hinblick auf das technische Recht, hier insbesondere das Geräte- und Produktsicherheitsgesetz – GPSG - mit seinen Verordnungen – GPSGV - und das dahinterstehende europäische Recht, im Maschinen- und Anlagenbau insbesondere Maschinenrichtlinie, Druckgeräte-Richtlinie, ATEX-Richtlinie, EMV-Richtlinie und Niederspannungsrichtlinie bis hin zu Kenntnissen über die Produkthaftung. Auch Kenntnisse über das Umweltrecht, z. B. wegen der zu berücksichtigenden späteren Entsorgung, sind zunehmend notwendig. 

 

Fazit

Der "CE-Koordinator" ist, richtig eingesetzt, die, verzeihen Sie mir den Ausdruck, "eierlegende Wollmilchsau" im „Produkt-Compliance-Management“ des Unternehmens, mit einer entsprechend großen Verantwortung, aber auch mit einem großen Wert für das Unternehmen. Er lässt den Geschäftsführer hinsichtlich seiner Produktverantwortung ruhiger schlafen. Dies wurde am Markt bereits erkannt, weshalb es immer mehr Ausbildungsgänge für diese Aufgabe gibt.